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08.02.2019 Regionalversammlung des BDKJ MSP

Der Regionalverband Main-Spessart des BDKJ (Bund der deutschen katholischen Jugend) beriet bei seiner Regionalversammlung unter anderem, wie sich Kirche in Zukunft aufstellen soll. Von den Vertretern der katholischen Jugendverbände der Pfadfinder (DPSG), der Schönstattjugend (SMJ) und der Ministranten aus dem Landkreis Main-Spessart waren ermutigende Aussagen zu hören, warum sich Jugendliche für ihre Verbände und somit für Kirche einsetzen

Es ist schön beim Zeltlager wieder in die eigene Kindheit zurückversetzt zu werden. Die Leiter möchten die positiven Erfahrungen, die sie selbst erlebt haben, an die Kinder weitergeben. Gleichzeitig lernen die jungen Erwachsenen Verantwortung zu übernehmen und an den Aufgaben zu wachsen. „Kirche bedeute nicht nur ältere Menschen, die beten, sondern viel mehr. Wenn man es einmal erlebt hat, wo man sich einbringen und seine Talente entfalten kann, macht es einfach Spaß.“ so Vorstandsmitglied Sönke Menke.  

Der BDKJ MSP macht sich Gedanken über die Zukunft von Kirche und möchte diese aktiv mitgestalten. Der Vorstand als Gesprächspartner möchte, dass nicht nur über die Zukunft spekuliert wird, sondern, dass auch mit der Zukunft geredet wird, wie sich Jugendliche und junge Menschen Kirche vorstellen. In einer solchen Zukunftsvision braucht es für viele Jugendlichen keinen Pflichtzölibat für Priester mehr. Der ehrenamtliche Vorstand möchte sich dafür einsetzen, dass das Thema offen diskutiert wird. Deshalb wurde mit großer Mehrheit und zwei Enthaltungen ein entsprechender Antrag zur „kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Zölibat“ angenommen.  

Desweiteren stimmte die Versammlung einem Antrag des Vorstands zum Thema „Geschlechtervielfalt und Geschlechtergerechtigkeit in Wort, Schrift und Bild“ zu. Damit möchte der Regionalverband in Zukunft der Tatsache gerecht werden, dass es Menschen gibt, die sich nicht den Geschlechterkategorien männlich und weiblich zuordnen können. Ein erster Schritt dazu ist die Darstellung in Wort und Schrift mit dem sogenannten Gender-Sternchen (z.B. Jugendleiter*in).

Zum Abschluss machte Katrin Fuchs, Jugendseelsorgerin und Geistliche Leiterin des BDKJ MSP noch einmal auf die diesjährige 72-Stunden-Aktion aufmerksam und lud zum Mitmachen ein.

Vom 23.-26.Mai zeigen Jugendgruppen in ganz Deutschland, dass sie sich engagieren und Gesellschaft gestalten wollen. Mitmachen lohnt sich. Die Anmeldung ist bis zum 27.02.unter www.72stunden.de möglich.

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